Amtlicher Sportbootführerschein Binnen Motor

(Früher Segelschein A)

Sie erhalten bei uns eine zweiwöchige Intensivausbildung mit täglichem Praxis- und Theorietraining. Unsere Segellehrer bereiten Sie gründlich und systematisch auf die Anforderungen der Prüfung vor.

Darüberhinaus bilden wir Sie zum kompetenten und sicheren Bootsführer aus. Dies ist die wichtigste Grundlage für Ihr späteres unbeschwertes Segelvergnügen. Wir trainieren mit Ihnen auf der Ostsee in der geschützten Bucht von Hohwacht, die dafür ideale Voraussetzungen bietet. Unsere Ausbildungsjollen werden überwiegend mit nur 2 Teilnehmern besetzt. Ausflüge und eine Abschlußregatta runden das Programm ab. Unterricht findet statt von Montag bis Freitag. Am Samstag gibt es freies Training, die Prüfung erfolgt am Freitag der zweiten Woche.

Nutzen Sie die Möglichkeit und erwerben Sie den Motorteil zum Führen von Motorbooten auf Binnengewässern gleich mit. Die Kombination mit dem amtlichen Sportboot-Führerschein-SEE ist möglich!

 

 

Beim Sportbootführerschein Binnen (SBF Binnen) handelt es sich um den amtlichen Sportbootführerschein zum Führen eines Sportbootes auf Bundeswasserstraßen im Geltungsbereich der Binnenschifffahrtsstraßen-Ordnung. Ein Sportboot ist dabei ein nicht gewerbsmäßig verwendetes Fahrzeug von weniger als 15 m Länge (ohne Ruder und Bugspriet), ausgenommen Fahrzeuge, die durch Muskelkraft oder nur hilfsweise mit einem Treibsegel von höchstens 3 m² Fläche fortbewegt werden.[1] Sportboote mit einer Antriebsmaschine, deren größte nicht überschreitbare Nutzleistung höchstens 11,03 kW (15 PS) beträgt, sind von der Fahrerlaubnispflicht ausgenommen.[2] Auf dem Rhein liegt die Grenze bei 3,68 kW (5 PS).[3] Der SBF Binnen wird für die Antriebsarten Antriebsmaschine und Segel erteilt; beide Antriebsarten werden dabei in einem gemeinsamen Dokument bescheinigt.

Der SBF Binnen Segel wird nur auf den in Anlage 2 der SportbootFüV-Bin genannten Binnenwasserstraßen benötigt (Havel-Oder-Wasserstraße, Untere-Havel-Wasserstraße, Spree-Oder-Wasserstraße[4]). Zum 1. Mai 2012 entfiel der Sportbootführerschein Binnen für das Surfbrett ersatzlos. Auf den Binnenschifffahrtsstraßen ist zum Führen von Segelsurfbrettern künftig kein Führerschein mehr erforderlich, ebenso die besondere Fahrerlaubnispflicht in Berlin. Außerhalb der genannten Binnenwasserstraßen gibt es in Deutschland für Segelboote ohne Motor keine bundesweit geregelte Führerscheinpflicht. Landesrechtlich geregelte Führerscheinpflichten gibt es – auch außerhalb von Bundeswasserstraßen, etwa auf Binnenseen – zum Beispiel für die Gewässer in Berlin (ab 3 m² Segelfläche)[5]. Für den Bodensee ist für Sportboote ab 12 m² Segelfläche oder mehr als 4,4 kW (6 PS) das Bodenseeschifferpatent A bzw. D vorgeschrieben. Im Übrigen ist es Sache der Eigentümer (z. B. Gemeinde) eines Gewässers, eine Führerscheinpflicht zu erlassen. Außerdem verlangen viele gewerbliche Bootsverleiher die Vorlage des Führerscheins unabhängig von einer gesetzlichen Verpflichtung.

Die bis zum 31. Dezember 1997 erteilten Führerscheine galten nur für Boote mit bis zu 15 Tonnen Wasserverdrängung. Diese Beschränkung wurde auch für alte Führerscheine aufgehoben.[6] (Für Boote > 15 m bis zu 25 m ist das Sportschifferzeugnis erforderlich).